Carcabuey
Am südöstlichen Rand der Provinz Córdoba gelegen, auf einer Höhe von 639 m
Es ist die Gemeinde in Córdoba mit der größten geschützten Fläche, da 7.071 ha des Gemeindegebiets zum Naturpark „Sierras Subbéticas“ gehören, was 87,53 % ihres Territoriums ausmacht. Im Norden grenzt die Gemeinde an Zuheros und Luque, im Osten und Süden an Priego, im Südwesten an Rute und im Westen an Cabra. Derzeit liegt die Einwohnerzahl von Carcabuey bei etwa 2.300 Einwohnern (INE, 2025). Der vorherrschende Anbaukulturen ist der Olivenanbau, vor allem der der Sorte Picual, die das gesamte Vorgebirge der zahlreichen Gebirgszüge innerhalb des Gemeindegebiets bedeckt. Wenn auch in geringerem Maße, ist zudem der Anbau von Quittenbäumen hervorzuheben, die den Großteil der Flussauen bedecken und deren Früchte größtenteils für den Export bestimmt sind.
Carcabuey feiert im August seine Feste zu Ehren der Virgen de la Aurora, bei denen religiöse Bräuche mit Traditionen wie dem „Toro de cuerda“ (an einer Leine geführter Stier) oder Volksfesten kombiniert werden. Die Patronatsfeste zu Ehren der Virgen del Castillo finden Anfang September statt. Besonders reizvoll ist die Feier zum Fronleichnam, an dem die Straßen des Ortes mit bunten Sägemehlteppichen geschmückt werden. Schließlich ist auch die „Pascua de los Moraos“ hervorzuheben, ein ungewöhnlicher Karneval, der als „touristisches Highlight Andalusiens“ ausgewiesen ist und am Ostersonntag stattfindet.