Eine Route mit historischen Viehwegen, einer üppigen mediterranen Flora und Zwischenstopps an geologischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten – ideal, um die Natur hautnah zu erleben.
Diese Route führt uns zu einigen der bedeutendsten Viehtriebwege von Cabra, da sie an der Kreuzung mehrerer Wege liegt, die früher genutzt wurden, um das Vieh zum Verkauf in nahegelegene Dörfer zu treiben. Zudem dienten diese Pfade und Triebwege auch als Verbindung zwischen den verschiedenen Weidegebieten und den großen Landgütern.
Wir beginnen unsere Wanderung auf dem Grünen Weg und nehmen den Weg in Richtung Sima de Cabra, einem der bedeutendsten geologischen Wahrzeichen der Sierras Subbéticas und damit auch der Region Andalusien. Sobald wir uns der alten Venta del Chorrón nähern, biegen wir auf den Weg des Llano Seas ab, der durch den sogenannten Cerrillo de los Conejos führt – ein interessanter Abschnitt von botanischem Interesse aufgrund der reichhaltigen Präsenz von Arten des mediterranen Waldes, die hier als ökologische Insel inmitten der weitläufigen Olivenhaine fungieren.
Von hier aus nehmen wir eine Abfolge von Viehwegen, die ihre ursprünglichen Abmessungen bewahrt haben und als echte natürliche Korridore zwischen der Bergkette und den Feldern dienen: der Weg des alten Pfades von Baena und der Weg von Fresno sowie weitere, die zwar abseits der Route liegen, aber in diese münden. bieten eine üppige natürliche Vegetation, die, da sie vom Viehverkehr unberührt bleibt, zu einer Quelle des Pflanzen- und Tierlebens wird und einen Zufluchtsort vor den Gefahren bietet, die auf den Feldern lauern.
Der Rückweg nach Cabra erfolgt über den Weg „Vereda de la Gañana“, den längsten Viehweg der Route, der ihr aus diesem Grund ihren Namen gibt.
Entlang dieses Weges haben wir die Gelegenheit, ganz in der Nähe der Quelle von La Gañana vorbeizukommen, den Bach La Rata zu überqueren und das Kreuz von La Nava del Abad zu besuchen, das auch als Cruz de la Benabá oder Cruz del Ben-Abad bekannt ist. Diese Art von Kreuzen, die als „Kreuze der Demütigung“ oder „Grenzkreuze“ bezeichnet werden, befinden sich meist an Wegkreuzungen und sind in diesem Fall Gegenstand zahlreicher Überlieferungen, die versuchen, ihre Errichtung zu erklären, die mal muslimischen Prinzen, mal reuigen Mönchen oder arabischen Kriegern zugeschrieben wird.
Der letzte Abschnitt führt uns zu der bekannten Landschaft der Fuente de las Piedras, die aufgrund ihrer Quelle von Bedeutung ist, als Rastplatz für das Vieh dient und von der Bevölkerung häufig als Ort der Erholung inmitten der Natur genutzt wird.
Bevor wir den Ausgangspunkt erreichen, haben wir Gelegenheit, einige der Obst- und Gemüsegärten zu besuchen, die den Ort Cabra berühmt gemacht haben, in diesem Fall in der Gegend Cerrillo de la Horca, direkt am Ende des Wanderwegs „Senda de En medio“.
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