Ein ideales Feuchtgebiet zur Beobachtung von Vögeln und Reptilien und Amphibien, mit malerischen Wanderwegen und Landschaften aus Olivenhainen und Obstgärten – perfekt für Naturliebhaber.
Die Lagune von San Cristóbal ist eines der wichtigsten Feuchtgebiete von Cabra und liegt ganz in der Nähe des Ortskerns. Dennoch gehört sie nach wie vor zu den unbekanntesten Naturlandschaften der Gemeinde, was dazu führt, dass ihr Erhalt häufig beeinträchtigt wird, vor allem durch unsachgemäße landwirtschaftliche Praktiken. Gebiete dieser Art sind für die Reptilien- und Vogelwelt der Region von entscheidender Bedeutung; Arten wie die Blässhuhn oder die Stockente sind hier heimisch.
Diese Route beginnt am Kreisverkehr „Las Huertas de Alcantarilla“ an der Straße von Cabra nach Lucena. In Richtung Fondón verlassen wir das Tal des Flusses Cabra und seine Ufervegetation und steigen den Hang der Flussterrasse hinauf. Je höher wir kommen, desto besser eröffnet sich uns ein unvergleichlicher Panoramablick auf die beiden ältesten Stadtteile, El Cerro und La Villa, mit ihrer Stadtmauer und dem Turm der Pfarrkirche La Asunción, der sich deutlich von der Silhouette abhebt.
Die Olivenhaine, die den Weg durch das als Cañada de Garabato bekannte Gebiet zeitweise versperren, öffnen sich und bilden die große Ebene der Laguna de San Cristóbal, auf einem Abschnitt des Weges von Tovar, einer alten Verbindungsstraße zwischen Cabra und Lucena, die in vielen Abschnitten verschwunden ist. Von hier aus nehmen wir den Weg „Camino del Llano Madero“, um in die Nähe des Ortskerns zurückzukehren, und biegen auf den Weg „Camino del Puente Mojardín“ (oder „Carretera de Rute“) in Richtung des städtischen Friedhofs San José ab. Auf Höhe des Friedhofs biegen wir von dieser Straße ab, um in den „Pedroso“ einzubiegen.
Der Spaziergang durch den Pedroso führt uns von Obst- und Gemüsegarten zu Obst- und Gemüsegarten, wobei der Fluss Cabra die zentrale Achse der Route bildet und die Landschaft der Fuente del Río sowie der Hügel, der sie umgibt, als Kulisse dienen. Die Kühle, das Rauschen des Wassers und die vielfältigen Düfte dieser Anbauflächen werden unsere Sinne in einer Landschaft wecken, die aus einem komplexen und überraschenden Mosaik aus Vegetation und Gebäuden besteht.
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