Rutas
ÖL-GRÜNE STRECKE
Aus touristischer Sicht ist der „Vía Verde de la Subbética“ nicht nur ein Weg, sondern ein Freilichtmuseum, das Industrietechnik, üppige Natur und historisches Erbe vereint.
1. Eine Landschaft voller Kontraste
Die Reise beginnt (oder endet, je nach Fahrtrichtung) zwischen dem Weiß der Kalksteinorte und dem silbrig-grünen Grün der Olivenhaine mit geschützter Ursprungsbezeichnung. Beim Durchqueren der Ausläufer des Naturparks und UNESCO-Geoparks Sierras Subbéticas ist der Radfahrer von beeindruckenden Felsformationen und Kalksteinmassiven umgeben, in denen häufig Greifvögel zu sehen sind. Ein unverzichtbares Naturdenkmal ist das Naturschutzgebiet Laguna del Conde, ein saisonales Feuchtgebiet, das Flamingos und anderen Wasservögeln als Rückzugsgebiet dient.
2. Eisenbau (Die Schule von Eiffel)
Eine der größten Touristenattraktionen sind die Stahlviadukte. Bauwerke wie das Viadukt von Zuheros oder das Viadukt von La Sima sind wahre Juwelen der Eisenarchitektur. Die Überquerung dieser Brücken vermittelt ein Gefühl von kontrollierter Schwindelgefühlen und bietet Panoramablicke, die möglicherweise die besten der gesamten Region sind. Darüber hinaus verleiht die Durchfahrt durch den Túnel del Plantío dem Ganzen einen Hauch von nostalgischem Abenteuer, wie man es von den alten Dampfzugreisen kennt.
3. Bahnhöfe mit eigenem Leben
Die alten Bahnhöfe wurden vor dem Vergessen bewahrt und zu Dienstleistungszentren umgestaltet. Orte wie die Bahnhöfe von Luque, Doña Mencía, Cabra oder Lucena bieten heute Restaurants, in denen man die lokale Gastronomie genießen kann (unbedingt empfehlenswert sind das Olivenöl und die Weine aus Montilla-Moriles), Museen (wie das Informationszentrum zum „Tren del Aceite“ in Cabra) und Fahrradverleihe.
4. Charmante Dörfer
Die Route ermöglicht einen „Blick“ auf Ortschaften, die scheinbar an den Berg geklammert sind. Zuheros, das als eines der schönsten Dörfer Spaniens gilt, ist ein Muss, um seine Burg und die Fledermaushöhle zu besuchen. Doña Mencía besticht durch seine Gastfreundschaft und seine Weintradition, während Cabra und Lucena mit dem architektonischen Reichtum ihrer Barockkirchen und ihrer sephardischen Vergangenheit aufwarten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich um ein Reiseziel für Slow Travel handelt, perfekt für Familien oder Sportler, die abschalten möchten, während sie einige der authentischsten und am besten erhaltenen Landschaften Andalusiens durchqueren.