Wege von Camarena

Wege von Camarena

Eine malerische Route mit Panoramablicken, Olivenhainen, mediterraner Vegetation und ethnografischen Sehenswürdigkeiten, ideal zum Wandern und für Naturerkun...
Zwischen den Gemeinden Cabra und Doña Mencía liegt eines der charakteristischsten Gebirgszüge der Gemeinde Cabra. Die Sierra de Camarena erhebt sich über der Landschaft von Córdoba, bildet die nördliche Grenze des Naturparks „Parque Natural de las Sierras Subbéticas“ und schützt dank der steilen Hänge ihrer schroten Hänge den Zugang zum Polje de la Nava. Auf dem Hochplateau, das den Gipfel bildet, ermöglicht uns eine Aneinanderreihung kleiner Karstsenken einen weiten Blick bis zum Cortijo de la Majada Alta, der sich am Horizont der Kalksteinkämme und im dichten Laub- und Steineichenwald verliert. In dieser idyllischen Berglandschaft verläuft die hier vorgeschlagene Route. Auf halber Höhe der Sierra de Camarena nutzen wir öffentliche Wege und traditionelle Viehtriebwege zwischen dem Ortskern von Doña Mencía und den wichtigsten Landgütern der Region Egabrense, die an der Grenze des Gemeindegebiets zu Doña Mencía und Baena liegen, wie beispielsweise das Landgut von Villanueva, La Majada oder Camarena. Mit Zugang, Start und Ziel am Grünen Weg der Subbética führt diese Route die Hänge von Camarena hinauf, durch die Olivenhaine, die sich an den steilen Hängen erstrecken, bis hin zur für die Bergkette typischen einheimischen Vegetation. So bilden das mediterrane Buschwerk und vor allem die Steineichen und Traubeneichen die vorherrschende Vegetation einer Route, die sich durch ihre spektakuläre Landschaft sowie durch bedeutende ethnografische und natürliche Elemente wie die Quelle von Camarena (auch bekannt als Fuente Majaral) auszeichnet. Der Blick schweift über die Gipfel von Nueva Carteya und die endlosen Olivenhaine von Baena und reicht an klaren Tagen sogar bis zur Sierra Morena. Wenn wir uns nach Osten wenden, können wir auch die Bergkämme der Sierra Sur von Sevilla sowie die Ebenen von Antequera und das Zentrum Andalusiens erkennen. Eine der schönsten Aussichten eröffnet sich uns jedoch, wenn wir die Bergkette in Richtung Norden durchqueren. Hier eröffnet sich uns überraschend der Blick auf den Ortskern von Doña Mencía, der aus weißen Häusern besteht, die sich dem sie umgebenden hügeligen Relief anpassen und einen Kontrast zu den Feldern und Naturlandschaften bilden, die uns bis dahin umgeben haben.