Subbetica
Corona, Algaida und Gata
Das Dorf Corona, Algaida und Gata besteht aus einer Ansammlung kleiner, verstreut liegender Häusergruppen, die sich im Südosten des Gemeindegebiets von Iznájar befinden.
Der Name des Dorfes leitet sich von seiner erhöhten Lage (Corona), dem Namen des Baches, der es durchfließt (Arroyo de Gata), und der Tatsache ab, dass es einst ein mit Gestrüpp bewachsener Wald war (Algaida).
Die Umgebung, die zwar weitgehend vom Olivenanbau geprägt ist, weist dennoch eine große Vielfalt an für den mediterranen Wald typischen Baumarten auf, wie Steineiche, Traubeneiche, Mandel-, Granatapfel- und Feigenbäume sowie Espartogras- und Ginsterwiesen an den stark sonnenbeschienenen Hängen. In der Nähe des Arroyo de Gata besticht ein reichhaltiges Ökosystem, in dem die Flora auf den ersten Blick durch eine große Vielfalt an Pflanzen bereichert wird, darunter Löwenzahn, Wegerich, Flachs, gelb-weiße Lilien, Wasserlinsen und Seerosen sowie Pappeln und Schilfgürtel.
Zu den architektonisch bedeutendsten Bauwerken zählen die Kirche „El Buen Pastor“ in Corona und der Brunnen „La Moyana“.
Die Kirche „El Buen Pastor“ wurde mit Spenden der Dorfbewohner und der Bewohner der umliegenden Ortschaften erbaut und am 6. Dezember 1972 für den Gottesdienst eröffnet.
Der „Brunnen von La Moyana“, der an die Lebensweise und die soziokulturelle Geschichte von Iznájar und seinen Dörfern erinnert, wurde traditionell genutzt, um Krüge, Wasserkrüge und Gefäße für den Hausgebrauch zu füllen. Der Weg, der zum Brunnen führt, ist landschaftlich und naturkundlich sehr wertvoll, da man dort die typische Flora der feuchteren Gebiete bewundern kann.
Die Dorffeste finden um den 3. Mai, dem Tag des Heiligen Kreuzes, statt. Außerdem werden die Tage des Heiligen Jakobus und der Heiligen Anna am 25. und 26. Juli gefeiert.