Subbetica
Naturpark
Luque befindet sich in einer privilegierten Lage, was die Natur betrifft, da es inmitten der Sierras Subbéticas von Córdoba liegt und auf seinem Gemeindegebiet die Lagune Laguna del Salobral oder Laguna del Conde beherbergt. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Vegetation; besonders schön sind die jahrhundertealten Steineichen mit ihren gewundenen und üppigen Formen. Doch wie in jeder mediterranen Bergkette ist die Steineiche die Königin unserer Berge. Was die Tierwelt betrifft, so sind unsere Berge sehr artenreich und beherbergen so unterschiedliche Tiere wie Wildschweine, Wildkatzen, Ginsterkatzen, Wiesel, verschiedene Arten von Adlern und Weihen, Eulen, Waldkauz, Kaninchen, Hasen, Rebhühner usw. Unter der Bezeichnung„Naturpark der Sierras Subbéticas“finden wir ein 1988 von der Regionalregierung Andalusiens unter Schutz gestelltes Gebiet von großem ökologischen und landschaftlichen Reichtum mit einer Fläche von 31.568 ha, unregelmäßig verteilt auf acht Gemeinden des Gemeindeverbands: Cabra, Carcabuey, Doña Mencía, Iznájar, Luque, Priego de Córdoba, Rute und Zuheros. Das charakteristischste Merkmal dieser Mittelgebirgsregion ist die wunderschöne Karstform ihres Kalksteins. Das Gelände mit seinen steilen Hängen und Erhebungen erhebt sich über schöne, enge Täler. Die Vegetation dieses Schutzgebiets ist typisch mediterran und reich an Steineichen und Flaumeichen, daneben kommen auch Ahornbäume und Zürgelbäume vor. Eine der großen Attraktionen des Parks ist das Vorkommen zahlreicher endemischer Arten – iberischer, betischer, nordafrikanischer und lokaler – sowie anderer Arten, deren Blütezeiten sich über das ganze Jahr erstrecken, wie Lilien, Narzissen, Pfingstrosen oder Orchideen; daneben stechen eine Reihe von Sträuchern von großer Schönheit hervor, wie unter anderem der Mastixstrauch und der Wildolivenbaum. Wer diese Gegend bereist, durchquert Gebirgszüge von großer geologischer Bedeutung mit kontrastreichen und wunderschönen Landschaften, die den Besuchern ganz besondere Eindrücke bieten. Hervorzuheben ist vor allem die Sierra de Cabra, die 1929 zum „Naturschutzgebiet“ erklärt wurde. Der höchste Gipfel dieser Gebirgskette, bekannt als El Picacho, liegt auf einer Höhe von 1.217 Metern. El Picacho gilt als „Balkon Andalusiens“, von dem aus man an klaren Tagen nicht nur die wichtigsten Gipfel der Subbética, sondern auch die Gebirgskette der Sierra Nevada sehen kann. Die Sierra de Cabra bietet interessante geologische Formationen wie den Lapiaz de los Lanchares. Der Naturpark umfasst den höchsten Gipfel der Provinz Córdoba: die Tiñosa mit 1.570 Metern. Weitere Gebirgszüge von großer Schönheit und geologischem Reichtum sind die von Rute und Horconera; in letzterem befindet sich der bereits erwähnte Gipfel der Tiñosa neben dem 1.476 Meter hohen Bermejo. In beiden Ausläufern kann man die majestätischen Flüge des Steinadlers und des Habichts sowie des Wanderfalken und des Schmutzgeiers beobachten. In der Nähe von Rute finden wir die wunderschöne Landschaft der Schlucht des Flusses La Hoz. Im eingangs erwähnten Gebirgsmassiv von Cabra, in der Nähe der Gipfel Lobatejo und Abuchite, sind die Flüge des Gänsegeiers zusammen mit den Steinschmätzern die stolzen Protagonisten. In der Vegetation stechen Mastixsträucher, Ginster und Rosmarin hervor. Weitere interessante Gipfel sind die Pollos und die Gallinera in der Nähe von Carcabuey. Der Naturpark Sierras Subbéticas bietet verschiedene Wander- und Bergsteigerrouten, auf denen man die Schönheit und Einzigartigkeit dieses ökologischen Raums bewundern kann; Routen, die es ermöglichen, eine große Vielfalt an Fauna und Flora kennenzulernen.