Subbetica
Ventorros de Balerma
Das Dorf Los Ventorros de Balerma liegt im Südosten des Gemeindegebiets von Iznájar an der Grenze zur Provinz Granada. Eine Besonderheit ist, dass eine Straße, die im Volksmund als „Calle del Límite“ (Grenze) bekannt ist, die administrative Grenze zwischen den Provinzen Córdoba und Granada markiert.
Sein Name leitet sich von der Fuente de Malerva ab, die durch Transkription zu Balerma wurde, und sein arabischer Begriff „suq al-arbaa“ bedeutet „Mittwochsmarkt“, vielleicht weil hier während der Zeit der muslimischen Herrschaft ein Markt stattfand. Die Bezeichnung „La Venta“ (Gasthaus) oder „Ventorro“ deutet darauf hin, dass dieser Ort diesen Zwecken diente, da er an der Straße nach Loja liegt, die während der Kriege der Rückeroberung stark frequentiert war.
Zu den architektonisch herausragendsten Elementen gehört die Kapelle San Isidro, die 1908 fertiggestellt und auf einer früheren Kapelle errichtet wurde, in der dieses Bildnis ebenfalls verehrt wurde; die Kosten trug der Nachbar Ángel Herrero García als Folge eines von ihm gemachten Gelübdes.
Von besonderem Interesse sind: die „Fuente de Balerma“, die dem Dorf seinen Beinamen gab, und die „Fuente de Jato“, eine Tränke an der königlichen Viehtriebroute, bekannt unter dem Namen Cordel de Loja. Hervorzuheben ist der Aussichtspunkt „Mirador del Cerro“, von dem aus man auf der einen Seite den Zufluss des Stausees im Gemeindegebiet von Loja, bereits in der Provinz Granada, und auf der anderen Seite einen malerischen Blick auf das Dorf Iznájar genießen kann, das auf einem hohen Sandsteinhügel liegt.
Am Sonntag, der dem Festtag des Heiligen Isidor am 15. Mai am nächsten liegt, findet eine Wallfahrt zu seinen Ehren statt, und um den 15. August herum wird die Feria Real gefeiert.