Subbetica
Kirche des Heiligen Petrus, Märtyrer von Verona, und Kapelle „Unser Vater Jesus von Nazareth“
Die Kirche San Pedro Mártir de Verona war Teil eines ehemaligen Dominikanerklosters, das 1575 gegründet wurde. Von der Kirche sind nur die Außenmauern, der Glockenturm und zwei Portale erhalten geblieben: das Portal des Heiligen Petrus und das Portal Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, beide im Manierismus-Stil und auf etwa 1630 datierbar, wobei das erstere barocke Elemente aufweist, die 1721 unter der Leitung von Leonardo Antonio de Castro hinzugefügt wurden. Das kürzlich restaurierte Gebäude hat einen lateinischen Kreuzgrundriss, wobei Elemente wie das Mittelschiff mit seinen Holzwölben und das Querschiff besonders hervorstechen. Ebenso ermöglichte die Restaurierung die Wiederherstellung der Hauptfassade, die Instandsetzung der blinden Triforia über den Seitenschiffen und des Bereichs der Kolumbarien, über dem die von dem lokalen Künstler Francisco Javier López del Espino geschaffene Skulptur von Johannes Paul II. thront.
Die Kapelle „Nuestro Padre Jesús Nazareno“ ist Teil der Nebenkirche San Pedro Mártir. Der Hauptraum, der zugleich der älteste ist, dient als Schrein für das Hauptbildnis und wurde 1758 von Vicente del Castillo und dem Steinmetz Andrés Cordón als kreisförmiger Raum im neoklassizistischen Stil gestaltet. In seinem Inneren befindet sich ein Baldachin, der das Bildnis von „Nuestro Padre Jesús Nazareno“ beherbergt. Der zweite Raum wurde um 1838 erbaut, zeitgleich mit der Schließung der Kirche San Pedro Mártir, und weist eine ähnliche architektonische Anordnung wie der Schrein auf, abgesehen von der Kuppel, die durch sehr flache Radialstreifen abgeflacht ist. Aus bildhauerischer Sicht ragen die im 16. Jahrhundert geschaffene Figur „Nuestro Padre Jesús de Nazareno“ mit gotischen Zügen sowie die Urne des Heiligen Begräbnisses hervor, die 1769 von Pedro de Mena y Gutiérrez geschaffen wurde und einen liegenden Christus enthält, ein Werk von Miguel de Verdiguier aus dem Jahr 1774.