Subbetica

Kapelle „Nuestro Padre Jesús de las Penas“, El Calvario

Kapelle „Nuestro Padre Jesús de las Penas“, El Calvario

Iglesia barroca cordobesa con interior ricamente ornamentado, cúpula semiesférica y retablo mayor dorado, declarada Bien de Interés Cultural en 2005.

Als Juwel des Barocks in Córdoba gilt sie als eine der schönsten Barockkirchen der Region und ist im Volksmund als „El Calvario“ bekannt. Im Jahr 2005 wurde sie als Kulturgut in der Kategorie „Denkmal“ ausgewiesen. Der Wiederaufbau der Kirche wurde von Cristóbal de Santa Catalina in Angriff genommen.

Obwohl der Bau 1729 abgeschlossen wurde, erhielt das Gebäude seine heutige Gestalt erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Im gesamten Tempel ist aufgrund des Eingriffs des Architekten Leonardo Antonio de Castro ein deutlicher Einfluss des Lucentiner Stils zu erkennen. So weist der Tempel, den Richtlinien des Lucentiner Barocks folgend, einen starken Kontrast zwischen seinem Äußeren, das sich durch große Schlichtheit aus Mauerwerk und Ziegeln auszeichnet, und seinem Inneren auf, das mit einer ganzen Fülle an für den Barockstil typischen Verzierungen geschmückt ist.

Der Grundriss ist als lateinisches Kreuz angelegt, mit einem flachen Chorraum und einer großzügigen Nische, während das Querschiff von einer halbkugelförmigen Kuppel auf Pendentifs überdacht wird, die reich mit Stuckarbeiten verziert ist.

Der Francisco José Guerrero zugeschriebene majestätische Hauptaltar ist aus vergoldetem Holz auf grünem Hintergrund gefertigt und weist eine für das dritte Drittel des 18. Jahrhunderts typische Verzierung auf, sodass er auf etwa 1770 datiert werden kann. Darüber hinaus beherbergt der Altar das Bildnis des Schutzpatrons Nuestro Padre Jesús de las Penas, ein „Ecce homo“, das 1664 aus Papiermasse gefertigt wurde.