Subbetica

El Higueral

El Higueral

Ubicado en un entorno natural con cerros y olivos, ofrece un rico ecosistema y arquitectura histórica como la Iglesia del Carmen y el Lavadero Público.

El Higueral liegt im Nordosten der Gemeinde, eingebettet in die Hänge der Hügel Monte und Sierrezuela; es grenzt an die Nachbargemeinde Priego de Córdoba und an Algarinejo in der Provinz Granada.

Der Ortsname leitet sich vom Baum „higuera“ (Feigenbaum) ab. Der erste bekannte Text, der auf das Dorf El Higueral Bezug nimmt, bezeichnet es auf Lateinisch als „aldeam quae dicitur Ficulnea“ (das Dorf, das El Higueral heißt). Obwohl es Überreste aus der Römerzeit gibt, lässt sich die Besiedlung dieses Dorfes bereits in der Vorgeschichte nachweisen, da im Bach El Higueral Feuersteinwerkzeuge gefunden wurden.

Die Umgebung bietet eine Landschaft aus mehr oder weniger hohen Hügeln, die mit Olivenbäumen bepflanzt sind, mit Gebieten aus Steineichen und mediterranem Buschwald, Eichen, Rosmarin, Stechginster und Wacholder. Die zahlreichen Bäche wie der Cañuelo, der Estanco, der Salina oder der Higueral sorgen für ein reichhaltiges Ökosystem, in dem eine vielfältige Flora mit einer großen Pflanzenvielfalt hervorsticht, darunter Gänsefuß, Wegerich, Flachs, Lilien und Wasserlilien sowie Pappeln und Schilfgürtel. Zwei Gebiete mit großem Waldreichtum stechen im Dorf besonders hervor: La Sierrezuela und El Monte.

Die architektonisch bedeutendsten Elemente sind die Kirche del Carmen, der öffentliche Waschplatz und einige kleine Brunnen (el Pilarillo, el Camarín...).

Die Kirche befindet sich auf der Plaza del Carmen, wurde im Jahr 1965 erbaut und ist ein Werk des Architekten Carlos Sáez de Santa María y de los Ríos; in ihrem Inneren befindet sich das Bildnis, das der Kirche ihren Namen gibt.

Der öffentliche Waschplatz erinnert an nicht allzu ferne Zeiten, in denen diese Orte ein reservierter Treffpunkt und ein unverzichtbarer Treffpunkt für die Frauen waren, die hierher kamen, um ihre Wäsche zu waschen. Er steht für die Erinnerung an menschliche Aktivitäten, die in der Erinnerung unserer Zeit verloren gegangen sind, da sie nicht mehr genutzt werden, und zeugt von der Entwicklung sehr wichtiger landwirtschaftlicher und sozialer Aktivitäten aus ethnografischer Sicht.

Die Feria Real findet am dritten Septemberwochenende zu Ehren der Schutzpatronin Virgen del Carmen statt. Außerdem wird am 25. Juli das Fest zu Ehren des Heiligen Jakobus gefeiert.