Subbetica

Stadtteil Santiago

Stadtteil Santiago

Barrio histórico con iglesia gótico-renacentista, artesanías en alfarerías tradicionales y veneración al Cristo de la Columna de Pedro Roldán.

Über die Straße Flores de Negrón gelangt man in eines der ältesten Viertel der Stadt, das „Barrio de Santiago“, das möglicherweise ein Vorort aus der Blütezeit des jüdischen Lucena war.

Die im gotisch-renaissanceartigen Stil erbaute Pfarrkirche Santiago wurde 1503 begonnen und galt traditionell als die ehemalige jüdische Synagoge, doch möglicherweise wurden bei ihrem Bau Materialien des damals gerade abgerissenen alten Tempels San Mateo wiederverwendet, der früher als Synagoge und Moschee gedient hatte. Heute, im Einklang mit dem Mudéjar-Stil des restlichen Tempels gestaltet, wird dort der Cristo de la Columna verehrt, ein Werk des berühmten sevillanischen Bildhauers Pedro Roldán aus dem 17. Jahrhundert.

Hinter der Pfarrkirche Santiago gelangen wir in den Llano de la Tinajerías, wo sich einst die meisten Töpfereien und Tonwarenmanufakturen von Lucena befanden. Dort können wir einige der handwerklichen Töpfereien besuchen, deren Tradition sich bis in die Vergangenheit zurückverfolgen lässt.