Subbetica
Micla-Museumssaal
Der Kunstraum Micla entsteht als gemeinnütziger Kulturverein – eine Initiative von Pepe Luna, der sein Haus/Atelier in einen Ort verwandelt, an dem zeitgenössische Kunst gezeigt wird, indem er sie aus den Städten herausholt und einem vielfältigen Publikum näherbringt, das gleichzeitig vor Ort mit dem Künstler und seinen kreativen Prozessen in Dialog treten kann. Micla versteht sich zudem als Gelegenheit oder Plattform, um die Arbeiten anderer Künstler außerhalb der üblichen institutionellen Kreise oder Kunsträume zu präsentieren.
Auf formaler Ebene findet Pepes Werk seinen Sinn in der Schönheit der Unvollkommenheit; der Fehler im digitalen Bild (Glitch) inspiriert die Farbsequenzen seiner Werke, wobei er die Zufälligkeit des Computerfehlers durch eine sorgfältige Farbauswahl auf jedem kleinen Stück Papier ersetzt. Diese Faszination für das Unvollkommene, das Unregelmäßige, das Zerbrochene oder Abgenutzte zeigt sich in gleicher Weise in seinen Keramikarbeiten, die sich durch eine makellose Technik und Ausführung auszeichnen.
Hinter der großen Plastizität dieser Arbeiten verbirgt sich die Idee einer irrealen Welt, die durch eine ästhetische Präsenz als vorherrschenden Wert dargestellt wird – letztlich eine Diagnose einer Welt in ständigem Konflikt, analysiert mittels Rorschach-Tests, Barcodes und fehlerhafter Software.
Sowohl die Wahl der Materialien (hauptsächlich Papier und Ton) als auch die Botschaft, die hinter seinen Werken steht, machen Pepe zu einem handwerklichen Hacker, der das ökologische und wirtschaftliche Bewusstsein aus der ländlichen Welt heraus fördert .
ÖFFNUNGSZEITEN
Montag GESCHLOSSEN
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 12–14 Uhr / 18–20 Uhr
Freitag, Samstag und Sonntag: 12–14 Uhr